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Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern




Pressemeldung

Krankheiten des Kreislaufsystems auch 2011 die häufigste Todesursache

Nr. 65/2012 - 17.09.2012 - StatA MV - Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Im Jahr 2011 starben nach Angaben des Statistischen Amtes insgesamt 18 572 Personen mit Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern, 9 350 männlichen und 9 222 weiblichen Geschlechts. Häufigste Todesursache waren bei 35,2 Prozent der Männer und bei 46,4 Prozent der Frauen Krankheiten des Kreislaufsystems. Mehr als ein Viertel (28,0 Prozent) aller Sterbefälle hatte bösartige Neubildungen als Ursache. 7,0 Prozent der Gestorbenen erlagen Krankheiten des Atmungssystems, 6,1 Prozent des Verdauungssystems sowie 4,2 Prozent wurden Opfer äußerer Einwirkungen, wie Stürzen oder Unfällen.

Der Anteil der Krankheiten des Kreislaufsystems (insgesamt: 40,8 Prozent) an der Gesamtsterblichkeit hat sich zwar in den zurückliegenden Jahrzehnten vom Trend her beträchtlich verringert (Anteil im Jahr 1980: 55,9 Prozent), dennoch stellen sie nach wie vor die bedeutendste Todesursachengruppe dar.
Allein an ischämischen Herzkrankheiten, dazu zählt u. a. der Herzinfarkt, starben im vergangenen Jahr 3 265 Personen. Ein akuter Herzinfarkt war für mehr Männer (702) als Frauen (524) die Ursache des Ablebens. Der Tod infolge zerebrovaskulärer Krankheiten (u. a. Hirninfarkt, Schlaganfall) hingegen betraf deutlich mehr Frauen (715) als Männer (489).

Bösartige Neubildungen waren bei 5 205 Personen (2 947 männlichen und 2 258 weiblichen Geschlechts) die Todesursache (28,0 Prozent aller Sterbefälle). Häufigste zum Tode führende Krebserkrankung bei Männern (942 Sterbefälle) und Frauen (789 Sterbefälle) waren bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane. 13,6 Prozent (308 Frauen) aller an Krebs verstorbenen Frauen erlagen einem Brustleiden, bei Männern überwog der Lungenkrebs mit 833 Fällen (28,3 Prozent).

An Krankheiten des Verdauungssystems starben 1 137 Personen, darunter allein 356 an alkoholischer Leberkrankheit.

775 Todesfälle waren 2011 auf äußere Ursachen zurückzuführen, darunter 140 durch Transportmittel-unfälle. Davon betroffen war vor allem die Altersgruppe der 15- bis unter 30-Jährigen mit 43 Getöteten, darunter 39 junge Männer. Durch Suizid verloren 187 Personen sowie durch tätlichen Angriff 5 Personen ihr Leben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Alice Mannigel, Telefon 0385 588-56420.

Anlagen:

065-2012-Todesursachen-Anlage.pdf (PDF-Dokument, 23 KB)

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