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Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern



Befragungen im Überblick

Die Befragungen im Rahmen des Zensus 2011

Die ergänzenden Befragungen wurden von den Erhebungsbeauftragten vor Ort mit den Auskunftspflichtigen durchgeführt. Auf Wunsch konnten die Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen auch selbst ausfüllen und an die örtliche Erhebungsstelle zurücksenden oder ein Online-Verfahren nutzen. Die dafür benötigte Zugangskennung war auf dem Fragebogen eingedruckt.


 

Haushaltebefragung

  • War eine 10% Stichprobenbefragung, in der zirka 155 000 Personen befragt wurden.
  • Betraf nur Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern.
  • Befragt wurden alle Personen an zufällig ausgewählten Anschriften.
  • Auswahl wurde in einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren getroffen.
  • Ungenauigkeiten des Melderegisters (z. B. durch Umzüge etc.) konnten ermittelt und sogenannte Karteileichen oder Fehlbestände festgestellt und statistisch korrigiert werden.
  • Diente der Erfassung von Merkmalen (z. B. Erwerbstätigkeit, Bildung, Religion, Migrationshintergrund), die nicht in Verwaltungsregistern (z. B. im Melderegister) vorhanden sind. 
  • Erfolgte durch Erhebungsbeauftragte der örtlichen Erhebungsstellen.
  • Rechtsgrundlage: § 7 ZensG 2011

 

Wiederholungsbefragung

  • War eine 5% Stichprobenerhebung an Anschriften, an denen bereits kurz zuvor eine Haushaltebefragung durchgeführt worden war.
  • Zum Zweck der Qualitätssicherung der Haushaltebefragung.
  • Zufällige Auswahl der Anschriften, zweite Befragung innerhalb eines kurzen Zeitraumes bei den ausgewählten Personen mit einem kleineren Frageprogramm.
  • Erfolgte durch Erhebungsbeauftragte des Statistischen Amtes MV.
  • Rechtsgrundlage: § 17 Absatz 2 und 3 ZensG 2011

 

Befragung in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften

  • Befragung aller Bewohner und Bewohnerinnen von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften, um mögliche Ungenauigkeiten der Melderegister in diesen Bereichen zu ermitteln.
  • Unterteilung in nichtsensible Sonderbereiche (z. B. Studentenwohnheim, Internat) und sensible Sonderbereiche (z. B. Justizvollzugsanstalt, Obdachlosenheim).
  • Auch Auswahl von Anschriften zur Haushaltebefragung in nichtsensiblen Sonderbereichen, diese erhielten einen erweiterten Fragebogen.
  • Erfolgte durch Erhebungsbeauftragte der örtlichen Erhebungsstellen.
  • Rechtsgrundlage: § 8 ZensG 2011

 

Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten

  • Befragung an Anschriften mit nur einer bewohnten Wohnung und ausschließlich in Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern.
  • Diente der Klärung von Unstimmigkeiten zwischen den Ergebnissen der Gebäude- undWohnungszählung und den Angaben aus dem Melderegister hinsichtlich der Anzahl der an dieser Anschrift wohnhaften Personen.
  • Erfolgte durch Erhebungsbeauftragte der örtlichen Erhebungsstellen.
  • Rechtsgrundlage: § 16 ZensG 2011

 

Befragung zur Klärung des Wohnsitzes

  • Diente der Vermeidung von Mehrfachzählungen von Personen bei der Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl (z. B. fälschlicherweise Personen mit mehreren Hauptwohnsitzen oder Personen ausschließlich mit Nebenwohnsitz).
  • Befragt wurden alle Personen an den betroffenen Anschriften in Gemeinden mit unter 10 000 Einwohnern.
  • Erfolgte postalisch durch das Statistische Amt MV.
  • Rechtsgrundlage: § 15 ZensG 2011

 

Gebäude- und Wohnungszählung

  • Diente der Erfassung des Bestandes an Gebäuden mit Wohnraum und der aktuellen Situation der Wohnraumversorgung.
  • Befragt wurden alle Eigentümer von Wohnungen, Gebäuden mit Wohnraum und bewohnten Unterkünften sowie ggf. deren Verwalter und sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte.
  • Erfolgte ausschließlich postalisch durch das Statistische Amt MV.
  • Rechtsgrundlage: § 6 ZensG 2011

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